Hintergrund » Was geht beim Handel mit stiller Software?
Bei einigen Lizenzmodellen, wie sogenannte Download-Software, gibt es noch rechtliche Unsicherheiten. Diese Produkte bieten wir nicht an. susensoftware macht nur Geschäfte, die nach geltendem Recht funktionieren. Etwas anderes könnten wir uns nicht leisten.
An dieser Stelle geben wir eine grobe Übersicht über die Produktkategorien von SAP und Microsoft.
Hier die Informationen zu den einzelnen Produkten:
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SAP Produkte
SAP vertreibt im Wesentlichen folgende Produkte, wobei die Vergabe der Lizenzen von SAP Deutschland zentral verwaltet wird:
- SAP R/3
- mySAP ERP und
- mySAP business suite
Es handelt sich dabei um User-Lizenzen. Erworben werden typischerweise Lizenzen mit einem separaten Wartungsvertrag.
Je nach Umsatzgröße wurden die Lizenzen über SAP Systemhäuser oder direkt bei SAP erworben. Jetzt können Anwender die SAP Lizenzen günstiger bei susensoftware einkaufen. Bestandteile:
- Arbeitsplätze für eine bestimmte Anzahl von Usern
- Datenbanken in Abhängigkeit des SAP-Lizenzwertes (11% für Oracle, 8% für MicrosoftSQL)
- Wartungskosten (11 bis 17%, neuerdings bis 22%)
Die Lizenzierungsmodell für SAP R/3 und mySAP ERP bzw. Business Suite richtet sich nach den Mitarbeitern der Kunden, die als „Definierte Nutzer“ lizenziert werden. Als „Definierter Nuzter gilt ein Mitarbeiter des Auftraggebers, der berechtigt ist, auf die Software zuzugreifen.
Je nach Art des Software-Gebrauchs werden unterschiedliche User unterschieden. Weitere Informationen finden Sie hier auf der Internetseite von SAP.
Die Umschreibung von „stillen“ Lizenzen auf einen neuen Besitzer ist möglich. Wir unterstützen und begleiten Sie bei der Lizenzübertragung. Hier gibts weitere Infos zum Kauf ohne Risiko.
Alle Abweichungen von den oben geschilderten Produkten und Lizenzen, zB engines oder ähnliches, sind nicht oder nur in Ausnahmefällen handelbar. Mit unserer Checkliste steht Ihnen ein zusätzliches Hilfsmittel zur Verfügung, Ihren Bestand zu überprüfen. Falls Sie hierzu weitere Fragen haben, rufen Sie uns einfach an.
Informationen seitens SAP
Die Vergabe von Lizenzen wird über SAP Deutschland zentral verwaltet. Die Umschreibung von Lizenzen auf einen neuen Besitzer ist unter Beteiligung eines Systemhauses und SAP Deutschland möglich.
Susensoftware ist es möglich, solche Umschreibungen zu begleiten, weil wir durch die vergangenen Lizenzübertragungen die entsprechenden Prozesse beim Lizenzgeber und bei den Systemhäusern kennen.
Die SAP hat uns im September 2003 über die übliche Vorgehensweise bei der Übertragung von Nutzungsrechten informiert. Rufen Sie uns unter 0241.9631700 an und wir schicken Ihnen das Dokument.
Migrieren
Sie möchten Ihr System migrieren?
Bei der Migration von SAP-Software stellen sich für Sie meist drei Fragebereiche:
- Möchte ich das bisherige System weiterführen? Was geschieht dann mit der Wartung des Systems, wenn SAP diese nicht fortführt?
- Möchte ich nur den Vertrag ändern, aber die bisherige SAP-Software nutzen?
- Möchte ich sowohl die Software als auch den Vertrag ändern?
Mit unserer Dienstleistung "Vertragsoptimierung" prüfen wir Ihre bestehenden SAP Verträge und aktuellen Angebote. Ziel ist eine Optimierung des Nutzungsgrades. Insbesondere bei Migrationsangeboten sind Einsparpotentiale von bis zu 30 % durch entsprechende Analyse und Beratung vor Vertragsabschluss möglich. Nicht nur die einmaligen Investitionen, sondern auch die laufenden Wartungskosten können dadurch erheblich reduziert werden. Für Sie beinhaltet dies kein Risiko, denn wir werden erfolgsabhängig entlohnt. Erst, wenn Sie verdienen, tun wir dies auch. Neben der Kostenersparnis ergeben sich für Sie aber auch strategische Vorteile, denn eine gut geplante Umstellung der Infrastruktur legt den Grundstein für eine Produktivitätseffizienz im IT-Sektor Ihres Unternehmens.
Auch im Hinblick der R/3-Wartung, haben wir ein Modell entwickelt, dass unseren Kunden Einsparpotentiale ermöglicht. Entgegen der Forderung von SAP, demnächst 21 % (also 17 plus 4 %) für die Wartung älterer Lizenzen zu berechnen, wollen wir deshalb die R/3-Wartung für 13 % anbieten, daher auch der Arbeitstitel "17minus4". Nach dem Motto "Never change a running system" haben unsere Kunden oft kein Interesse, das laufende R/3-System auszuwechseln, deshalb bieten wir durch unseren Partner eine Wartungslösung für diese Systeme an.
Wir unterstützen Sie gern.
Migration von R/3 auf mySAP

Das ERP-Paket SAP R/3 hat seit seiner Einführung 1992 in zahlreichen Unternehmen weltweit Einzug gehalten. SAP hat seitdem das Produkt sukzessive weiter entwickelt, mit der Folge, dass immer mehr unterschiedliche R/3 Versionen vorgehalten und von SAP supportet werden mussten. Zur Bereinigung des ausufernden Produktportfolios begann SAP Anfang 2002, starken „Migrations-Druck“ auf seine Kunden auszuüben. Um die Anwender zum möglichst schnellen Wechsel zur neuen ERP-Umgebung mySAP zu bewegen, kündigte der Walldorfer Software-Konzern zuerst an, dass der reguläre Support für R/3 4.6C Ende 2006 eingestellt wird. Für alle früheren Versionen wurde dieses Datum auf Ende 2004 gelegt. Da zudem die Listenpreise und Wartungskosten angehoben wurden, war das Resultat eine Welle von scharfer Kritik seitens Anwenderverbänden und Fachmedien.
Migrations-Druck trotz verlängertem SupportAls Reaktion auf die Proteste stellte SAP im Rahmen der CeBIT 2004 ein neues Wartungskostenmodell vor, welches den Anwendern gegen einen Aufpreis von zwei bis vier Prozent drei zusätzliche Jahre Produktunterstützung gewährt (siehe Abb. 1). Der unmittelbare Entscheidungsdruck wurde durch die verlängerten Fristen zwar abgeschwächt, aber nicht ausgeschaltet: SAP rechnet migrationswilligen R/3-Anwendern derzeit noch 65 Prozent ihres bestehenden Vertragsvolumens auf einen neuen mySAP-Vertrag an. Allerdings ist dieser Betrag nicht festgeschrieben und in den letzten zwei bis drei Jahren bereits deutlich gefallen – bis Ende 2001 lag er noch bei 100 Prozent. Grund genug also, die lizenzrechtlichen Rahmenbedingungen einer möglichen Migration zu beleuchten.

Abb. 1: SAP gewährt gegen Aufpreis drei zusätzliche Jahre „Extended Maintenance“
Quelle: SAP
Bei der Migration ist es von zentraler Bedeutung, welchen Vertrag der Anwender bereits hat. Grundsätzlich hängen die Lizenzgebühren nach wie vor von der Anzahl der User und deren Klassifikationen (z.B. als „Developer“ oder „Employee“) ab. Die mit mySAP für alle User-Kategorien gestiegenen Listenpreise erklären sich dabei durch eine deutliche größere Funktionsvielfalt der standardmäßig enthaltenen Anwendungen. Es gilt, sorgfältig zu prüfen, welche Anwendungen im Einzelfall tatsächlich benötigt werden.
R/3 Enterprise: Interessante ÜbergangslösungFür Anwender, die lediglich die grundlegenden ERP-Funktionen benötigen, bietet sich mit der letzten R/3-Version 4.7, auch bekannt als „SAP Enterprise“, eine attraktive Alternative. Dieses Release hat sich durch die Kombination von Laufstabilität und Implementierung neuer Technologien wie dem Web Application Server 6.20 bewährt. Lizenzrechtlich ist es möglich, 4.7 sowohl durch Upgrade von einer bestehenden R/3-Lizenz als auch durch den Neukauf einer mySAP-Lizenz zu erwerben.
Für SAP-Neukunden entfällt die Auswahl, da inzwischen keine neuen R/3-Verträge mehr ausgegeben werden. Unter Umständen kann es trotzdem sinnvoll sein, als Neukunde zunächst mit mySAP-Lizenz zum bewährten „Enterprise“ anstatt direkt zur komplexen mySAP-Lösung zu greifen: Version 4.7 wird von SAP bis 2012 unterstützt. Dies ist vor allem bei einem gut funktionierenden und somit häufig nicht gravierend änderungsbedürftigem Backend eine interessante Option.

Abb. 2: Funktionen verteilt auf Versionen
Quelle: SAP
mySAP – moderne Plattform
Das NetWeaver-basierte mySAP ERP ist – technisch gesehen – im Vergleich zu R/3 weitaus weniger monolithisch. Der Aufbau ist deutlich modularer und daher leichter an individuelle Kundenumgebungen anpassbar. Neben den umfangreichen Funktionen (zusätzlich zu Human Resources und dem Business Warehouse sind alle NetWeaver-Komponenten mit Ausnahme des Master Data Management enthalten) spricht für eine Anschaffung, dass SAP garantiert für mySAP ERP bis 2013 Support und Wartung aller Komponenten. Gleiches gilt für das Komplettpaket mySAP Business Suite.
Diese Funktionsvielfalt muss natürlich vom Kunden bezahlt werden und wirkt insbesondere bei der Business Suite potenziell abschreckend, da kleine und mittelständische Unternehmen sie in den seltensten Fällen voll ausnutzen können.
Fazit: Auf den Anwendungsfall kommt es an
Von der derzeitigen Situation lassen sich einige Faustregeln ableiten. Zunächst müssen sich SAP-Bestands- oder Neukunden vor Augen halten, dass das Lizenzmodell mit ihren zahlreichen Optionen nicht trivial ist. Trotzdem sollte keinesfalls ein losgelöster Rahmenparameter wie die Lizenzregelung ausschlaggebend sein, sondern eine stringente, unternehmensinterne SAP-Politik. Bei einer Migration sollten vor allem betriebswirtschaftliche Beweggründe im Vordergrund stehen, damit nicht überflüssige Funktionalitäten angeschafft werden. Im Falle von mySAP kann das bedeuten, dass für viele Unternehmen ein Upgrade auf R/3 Enterprise vorerst sinnvoller ist als eine Migration zur neueren Plattform. Allerdings sind viele R/3-Systeme durch ihre Anwender im Laufe der Jahre so stark modifiziert worden, dass eine Migration beziehungsweise sogar ein Relaunch eventuell eine wirkungs- und sinnvolle Rückführung zu Standardlösungen bedeutet. Letztlich ist die Ausgangssituation des Kunden entscheidend, sowohl was technische Bedürfnisse als auch was bestehende Verträge betrifft.
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Microsoft Produkte
Im Folgenden werden wir Ihnen im einzelnen erläutern, welche Produkte handelbar sind. Um eine problemlose Abwicklung zu gewährleisten, ist hier vor allem zu beachten, dass die Produkte mit ihren Bestandteilen vollständig sind. Sobald ein Bestandteil der Produkte fehlt, darf es nach dem Markenrecht nicht mehr weiterverkauft werden. Die Lizenz bleibt für den derzeitigen Besitzer weiterhin gültig.
Einzelhandelsprodukt / Retail
Produkte dieser Art sind hauptsächlich im Fachhandel zu erwerben. Folgende Bestandteile kennzeichnen ein Retail-Produkt: Umkarton mit CoA, CD mit Produktkey, Endnutzer-Lizenzvertrag, Handbuch.
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Diese Einzelpakete (Full Packaged Products - FPP) sind Software-Einheiten, die den Datenträger, die Dokumentation und die Lizenz in einem Paket (Softwarebox) zusammenfassen. Diese Software darf, insofern Sie nicht vom Zweikopierecht Gebrauch machen, nur auf einem Rechner installiert werden. Erwerben Sie ein Einzelhandelspaket, sollten Sie die Vollständigkeit des Produktes zu prüfen. Weitere Informationen hierzu von Microsoft. |
Bestandteile:
Diese Bestandteile garantieren die Vollständigkeit des Produktes. In der Komplett-Box finden Sie zudem als weitere Dokumente die Microsoft Subsidiary Information, den Microsoft Fax-Bestellschein, die Informationen zur Beschränkten Garantie sowie zu online-Updates.
OEM (Original Equipment Manufacturer )-Software
Dies ist eine reduzierte Form der Retail-Version. Die OEM-Lizenz wird zusammen mit einem Rechner erworben. Folgende Bestandteile kennzeichnen die OEM-Version: CD, Handbuch, Certificate of Authenticity mit Produktkey.
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Bei der OEM-Version handelt es sich um eine Lizenz, die zusammen mit einem neuen Rechner erworben wird. Im Lieferumfang von Original-OEM-Software ist ein Echtheitszertifikat, eine CD sowie ein Handbuch enthalten. Das OEM-Echtheitszertifikat lässt sich vom orangenen Produktkey bei der Einzelhandelsversion unterscheiden. Original-OEM-Software kann nicht heruntergeladen werden und darf ausschließlich vom OEM, von dem Sie den PC erwerben, installiert oder deinstalliert werden. Weitere OEM-Produktinformationen vom Original Hersteller Microsoft finden Sie hier auf der Internetseite von www.microsoft.com/faq.mspx. |
Bestandteile:
Microsoft Open License
Die Open License ist geeignet für Unternehmen, die 5 und mehr Lizenzen benötigen. Vor allem für KMU, die mehrere Exemplare einer Software benötigen, ist das an Großmengen orientierte Lizenzprogramm interessant. Eine Open-License-Vereinbarung wird direkt zwischen Microsoft und dem Enduser mit einer Laufzeit von 2 Jahren geschlossen. Sie erhalten einen auf besonderem Sicherheitspapier ausgedruckten Lizenzvertrag, an dem Sie erkennen können, dass Sie Original-Microsoft-Software verwenden. Bei Bestellung werden die Endkundendaten angegeben. Auch nach Ablauf der Open-License Vereinbarung bleibt das Nutzungsrecht bestehen. Bei Open-License-Verträgen können nur sämtliche Lizenzen und Software Assurances einheitlich übertragen werden.
Informieren Sie sich hier auf der Internetseite von Microsoft über die Merkmale der Open License beim Hersteller.
Bestandteile:
1. Verpackung
Die Open License wird in einem Umschlag geliefert. Durch ein Sichtfenster sind der Lizenznehmer und Lizenznummer auf den ersten Blick zu erkennen.
2. Das Open License Sheet mit CoA
Die Microsoft Open License wird Ihnen auf einem besonderen Papier zur Verfügung gestellt, das durch einen holographischen Sicherheitsstreifen und ein Wasserzeichen mit dem Microsoft Logo erkennen lässt, dass es sie Original Microsoft Software erworben haben. Oben rechts auf dem Papier ist das CoA integriert.
3. Der Open License Vertrag
Die Laufzeit des Lizenzvertrages beträgt 2 Jahre. Auch nach Ablauf der Open License-Vereinbarung bleibt das Nutzungsrecht Ihrer Open-Lizenzen bestehen.
![]() Verpackung | ![]() Open License Sheet | ![]() Certificate of Authenticity | ![]() Open License Contract |
Microsoft empfiehlt bei Einzelhandelsprodukten:
"... Umverpackung, mitgelieferte Komponenten, Rechnungskopie und den Endnutzer-Lizenzvertrag (EULA) sorgfältig aufzubewahren. Datenträger, EULA, Rechnungskopie und Umverpackung dienen als Nachweise dafür, dass Sie ein lizensiertes Produkt erworben haben." Bei Weiterverkauf der Software sollten diese Bestandteile komplett weitergegeben werden sowie alle Versionen des Programms.
Wenn es sich bei der Software um ein Upgrade handelt, müssen alle vorherigen Versionen der Software, auf die sich das Update bezieht weitergegeben werden.
Testversionen und andere nicht zum Weiterverkauf überlassene Software dürfen weder verkauft noch überlassen werden.
Falls die Kopie einer Software als Teil eines Studios lizensiert wird, darf die Software nur im Rahmen und als Teil des gesamten Studiopakets überlassen werden und nicht separat.
Für OEM-Software gibt Microsoft folgende Empfehlung:
Der Endnutzer sollte ausdrücklich darauf hingewiesen werden, die Echtheitszertifikate von allen Microsoft Produkten gut aufzubewahren. Zum einen ist das Echtheitszertifikat ein Bestandteil eines Original Microsoft Produktes, zum anderen benötigt der Endbenutzer den auf dem COA Label enthaltenen einzigartigen Product-Key für eine eventuelle Neuinstallation des Computers.
Andere Produkte, wie z.B. Microsoft Open License, umfassen nur einen Volume License Key und ein elektronisch aufrufbares Lizenzdokument. Für die Übertragung von Microsoft-OPEN-Lizenzen beispielsweise gelten folgende Regeln: „Die Übertragung muss Microsoft innerhalb von 30 Tagen ab Übertragungsdatum mitgeteilt werden. Die Übertragung muss alle im Zusammenhang mit der ursprünglichen Bestellung erteilten Lizenzen und alle in der Folge unter dieser Autorisierungsnummer aufgegebenen Bestellungen sowie die damit verbundenen Nachbestellungsrechte umfassen. Sie können eine Aktualisierungslizenz für ein Betriebssystemprodukt nur im Zuge des Verkaufs bzw. der Übertragung des Rechnersystems übertragen, auf dem das Produkt zuerst installiert wurde. Sie sind nicht berechtigt, Lizenzen kurzfristig durch Erteilung einer Unterlizenz oder anderweitig zu übertragen. Eine Übertragung, die gegen diese Bestimmungen oder Beschränkungen verstößt, ist ungültig.
System Builder Produkte: OSB und NON-OSB
Ein System Builder (SB) ist ein Fachhändler, der einen vorkonfigurierten PC mit vorinstallierter Software an seine Kunden vertreibt. System Builder Produktversionen (OSB und NON-OSB) sind spezielle Software-Produkte, die über autorisierte Distributionspartner und den Fachhandel u.a. an System Builder verkauft werden. Die System Builder Produktversionen bieten zusätzlich auch Vorinstallations-Werkzeuge (engl.: Preinstallation-Kit) und Hilfe zur Vorinstallation. Technischer Support von Microsoft ist allerdings, im Unterschied zu den herkömmlichen Einzelhandelsprodukten, nicht kostenlos und wird, wenn das Produkt vorinstalliert auf einem PC erworben wurde, vom System Builder selbst geleistet.
Für die deutschsprachigen System Builder-Versionen der Produkte Office und Windows Server gibt es zwei Produktvarianten.
OSB
Wenn Sie Microsoft Office- oder Windows Server Produkte vorinstallieren, können Sie die OEM für System Builder-Software bei den Microsoft OEM-Distributoren beziehen. Folgende Bestandteile kennzeichnen die OSB-Version:
NON-OSB
Die Microsoft System Builder-Lizenz bietet sich für Unternehmen an, die nicht vorinstallierte Lizenzen in kleiner Stückzahl erwerben wollen. Diese Version ist im Fachhandel verfügbar und kann von jedem Microsoft-Partner bezogen werden.
Microsoft Select License
Die Microsoft Select License ist für Unternehmen ab etwa 205 PCs geeignet, die eine Mindestanzahl an Punkten haben. Bestellungen erfolgen monatlich. Die Preisnachlässe richten sich nach dem geschätzten Lizenzbedarf über drei Jahre. Die Microsoft Select License wird über autorisierte Large Account Reseller (LAR) vertrieben.
Microsoft Enterprise Agreement
Wollen Unternehmen mit mehr als 250 PCs Microsoft Lizenzen per Ratenkauf erwerben, bietet sich das Microsoft Enterprise Agreement an. Die Kosten werden dabei auf 3 Jahre aufgeteilt und Preisnachlässe je nach Anzahl der PCs gewährt. Das Microsoft Enterprise Agreement wird über authorisierte Enterprise Software Advisor (ESA) vertrieben.
Microsoft Enterprise Agreement Subscription
Diese Lizenzversion wendet sich an Unternehmen, die mit mindestens 250 PCs arbeiten und die Lizenzen von Microsoft mieten wollen. Die Kosten werden auf 3 Jahre verteilt, Preisnachlässe entsprechend der Anzahl der PCs gewährt. Der Vertrieb erfolgt über autorisierte Enterprise Software Advisor (ESA).
Microsoft Open Value
Die Open Value ist für Unternehmen konzipiert, die mehr als 5 Lizenzen benötigen und diese auf Basis eines Ratenkaufs beziehen wollen. Diese Lizenzformen können Sie bei jedem Microsoft-Partner beziehen. Weitere Formen der Open Value sind Microsoft Open Value Company-wide (Ratenkauf) und Open Value Subscription (Miete).
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Informationen seitens Microsoft
"Wenn Sie Softwareprodukte, Softwarelizenzen oder Hardware, in der Microsoft-Software geladen haben, an Dritte spenden oder übertragen möchten, können Sie dies ohne eine vorherige schriftliche Erlaubnis tun, vorausgesetzt, Sie halten sich an die Bestimmungen Ihres Lizenzvertrages."
Bitte übergeben Sie die vollständigen Unterlagen an Ihren zuständigen Microsoft-Partner; dieser leitet die Unterlagen wiederum an die Distribution weiter. Nach Erhalt der Unterlagen wird Microsoft Ireland Operation Limited die Lizenzübertragung binnen drei Tagen (oftmals) bearbeiten; die Änderungen werden unter eOPEN https://eopen.microsoft.com abrufbar sein.
Bei Einsendung der gedruckten OPEN-Lizenzzertifikate des Verkäufers werden dem Käufer neue, gedruckte Lizenzbestätigungen ausgestellt, sofern die physikalischen OPEN-Lizenzbestätigungen bis zum 30. September 2001 ausgestellt wurden. Seit Einführung der elektronischen Lizenzbestätigung am 1.10.2001 gilt folgende Regelung: Gleicher Prozess wie oben beschrieben, mit folgenden Ausnahmen:
- Es ist lediglich die Einsendung eines Originalbriefes des veräußernden Kunden unter Angabe aller erforderlichen Informationen (s.o.) notwendig.
- Der Kunde kann das Formular "Benachrichtigung bei Übertragung der OPEN-Lizenz" ausfüllen und beifügen. Die Übertragungsbestätigung erfolgt in diesem Fall ausschließlich über eOPEN.
Weitere Informationen seitens Microsoft zur Lizenzübertragung von gebrauchter Software finden Sie auf dieser Microsoft Webseite: http://www.microsoft.com/germany/gebrauchte-software/artikel/anwender.mspx












