Kaufe ich besser neue oder gebrauchte Software?

Da es sich bei Software um kein physisches Gut, sondern um ein programmiertes digitales Produkt handelt, kann nur der Datenträger (CD/DVD) einem Verschleiß ausgesetzt sein. Der Käufer bekommt also ein relativ akuelles Programm zu einem günstigen Preis. Ist die Installation auf dem lokalen Rechner, dem Server oder der Cloud einmal erfolgt, so kann die Software sogar regelmäßig aktualisiert werden, wenn der Anwender z.B. über einen Wartungsvertrag Updaterechte mit erworben hat.
Alte Software ist im Vergleich zur aktuellen Version in vielen Fällen sogar überlegen, wie zum Beispiel bei Microsoft Office 2003, dessen Bedienkonzept jeder versteht, während beim neuen Office 2013 die Benutzeroberfläche komplett geändert wurde und wahrscheinlich eine relative lange Einarbeitungszeit erforderlich wird. Der einzelne Anwender muss beim Gebrauchtkauf generell seine IT-Strategie prüfen, bevor nun eine endgültige Entscheidung über den Kauf getroffen wird.
Durch die Wartungsverträge vom Hersteller existieren kaum veraltete SAP Softwarelizenzen im deutschen Markt. Somit ist der Secondhandmarkt eine echte Alternative.

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